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Die Frauen in Palo Blanco im Cauca arbeiten hart: in den Goldminen schürfen sie in den Felsen und waschen und schrubben, bis sie ein klein wenig Gold finden. Reich werden sie davon nicht, im Gegenteil. Die Ernährung ist karg und einseitig.
Eine gespendete Ladung Hühner soll daher helfen, die Mahlzeiten mit etwas Protein anzureichen. Jede Frau erhält drei Hennen und einen Hahn, so ist für Eier und später das ein oder andere Hühnerfleisch gesorgt.
Last changed on 02/27/2006. This album contains 10 items
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Im März 2005 wurde die Gemeinde San José erneut von Militär und Polizei vertrieben. Was die Friedensgemeinde in vielen Jahren schwerer Arbeit errichtet hatte, verlor sie von einem Tag auf den anderen. Das Schulungszentrum, die Kapelle, ihre Häuser.... Die Tagesstätte, in der einst die Kinder spielten und lernten, was Frieden ist und wie man ihn lebt, dient heute den Polizisten als Unterkunft, in der sie sich mit Prostituierten aus Apartadó vergnügen. Sie terrorisieren die Bewohner, "konfiszieren" (=stehlen) Nahrungsmittel und behaupten, sie um die Sicherheit der Gemeinde zu bemühen.
Doch San José alias San Josesito alias La Holandita geht seinen Weg der Gewaltfreiheit und Unabhängigkeit weiter. Mit unserer Hilfe.
Last changed on 07/07/2010. This album contains 19 items
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Am 12. Oktober hielten Paramilitärs einen Jeep an, der auf seinem üblichen Weg nach San José war und - ebenfalls wie immer - Lebensmittel für das Dorf geladen hatte. Die Jeeps sind die einzigen "öffentlichen" Transportmittel zwischen San José und Apartadó. Die Paramilitärs forderten die Passagiere auf, abzusteigen und alles abzuladen. Weiterhin drohten sie, jeden, der versuche, Lebensmittel nach San José zu bringen, umzubringen. Ziel dieser Blockade, die schon in vergangenen Jahren immer wieder durchgeführt wurde, ist die Aushungerung der Gemeinde.
Mit Begleitung der Friedensbrigaden (PBI), dem Fellowship of Reconiliation (FOR), der kolumbianischen Defensoria del Pueblo, der spanischen Asociación Navarra und dem UN Flüchtlingswerk organisierte die Gemeinde daraufhin einen Protestmarsch in die Stadt Apartadó, wo mehr als 80 Dorfeinwohner gemeinsam ihre Einkäufe erledigten und so auch öffentlich gegen den Terror protestierten.
Last changed on 03/30/2007. This album contains 24 items
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